Rentenlücke – kennst du dein Minus?

Die sogenannte Rentenlücke sorgt für geringere Einnahmen, sobald du vom Arbeitsleben in deinen Ruhestand wechselst und Rente beziehst. Da die Rente schon heute nur noch bei 48 % des durchschnittlichen Einkommens liegt und zukünftig voraussichtlich weiter sinken wird, solltest du persönlich vorsorgen. Nur so lässt sich Altersarmut und die Abhängigkeit von einem nicht mehr ausreichend gesichertem Rentensystem vermeiden. Verschiedene Ideen und Ansätze zur Rentenlücke beschreibt dieser Blogartikel.

27.01.2024 // www.wohlstandoptimieren.de / Wohlstand erhöhen / Rentenlücke

Rentenlücke kurz erklärt

  • Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen dem Einkommen, das du während deines Arbeitslebens verdienst, und der Rente, die du im Ruhestand erhältst.
  • Die Rentenlücke ist heute bereits sehr hoch und steigt voraussichtlich in Zukunft weiter an.
  • Das Rentenniveau liegt aktuell nur noch bei 48 % des durchschnittlichen Einkommens. Aufgrund der Entwicklung der verschiedenen Faktoren, die die Rentenhöhe beeinflussen, gehe ich von einem zukünftig sinkenden Rentenniveau aus. Dadurch erhöht sich auch die spätere Rentenlücke.
  • Die einzige Möglichkeit, um auch im Rentenalter gut leben zu können, sehe ich darin, der persönlichen Rentenlücke durch eine gute Geldanlage zu begegnen.
  • Investments für einen passiven Cashflow können meiner Meinung nach recht einfach gelingen. Darüber berichtet dieser Blog.

Was ist die Rentenlücke?

Die Rentenlücke ist einfach gesagt die Differenz zwischen dem Einkommen, das man während des Arbeitslebens verdient, und der Rente, die man nach dem Eintritt in den Ruhestand erhält. Problematisch wird die Rentenlücke dann, wenn das Renteneinkommen nicht ausreicht, um den gewohnten Lebensstandard zu halten, den man sich während der Arbeitsphase leisten konnte.

Kennst du deine Rentenlücke? Weißt du, mit wie viel / wenig Geld du nach deinem Berufsleben leben musst?

Renterpaar sitzt im Herbst auf Parkbank und denkt über die eigene Rentenlücke nach
Kennst deine Rentenlücke?

Rentenlücke – das Märchen von der sicheren Rente

Dinge ändern sich im Leben – ständig. Und somit ändern sich auch die Rahmenbedingungen für die Rente bzw. Altersvorsorge fortlaufend. Dadurch kann sich zugleich auch die Rentenlücke verändern bzw. vergrößern. Der frühere Bundesarbeitsminister Dr. Norbert Blüm erklärte am 10. Oktober 1997:

„Die Rente ist sicher.“

Quelle: Deutscher Bundestag abgerufen am 26.01.2024

Allerdings hatte bereits zu diesem Zeitpunkt die allgemein gestiegene Lebenserwartung und eine geringe und sinkende Geburtenrate die Politik zum Handeln gezwungen. Die Rente musste weiter angepasst werden.

„Ein sogenannter demografischer Faktor sowie die Absenkung des Rentenniveaus von 70 auf 64 Prozent sollten die Renten der Deutschen in Zukunft langsamer ansteigen lassen.“

Quelle: Deutscher Bundestag abgerufen am 26.01.2024

Das heißt, schon im Jahr 1997 musste die Politik aufgrund geänderter Rahmenbedingungen die Rente für die Zukunft kürzen. Dadurch stieg die Rentenlücke für die Bevölkerung an.

Mittlerweile ist diese Aussage über 20 Jahre her und die Rahmenbedingungen haben sich weiterhin geändert – zu Ungunsten der gesetzlichen Altersvorsorge.

Voraussetzungen für die Regelaltersrente

Die reguläre Rente heißt Regelaltersrente. Nach fünf Jahren Mindestversicherungszeit hat man einen Anspruch auf die Regelaltersrente.

Zudem wird die Regelaltersrente erst ausgezahlt, wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat.

„Diese Altersgrenze steigt seit 2012 stufenweise von 65 Jahre auf 67 Jahre an. Ein entscheidender Grund hierfür ist die längere Lebenserwartung.“

Quelle: Deutsche Rentenversicherung abgerufen am 26.01.2024

Besteuerung der Regelaltersrente

Im Jahr 2005 wurde zudem die Besteuerung der Regelaltersrente durch das Alterseinkünftegesetz geändert.

„Rentner, die seit 2012 neu Rente beziehen, müssen 64 Prozent ihrer Rente mit ihrem individuellen Steuersatz versteuern. Dieser Anteil steigt für jeden neuen Rentnerjahrgang stufenweise, bis er 2040 dann 100 Prozent erreicht“

Quelle: Deutsche Rentenversicherung abgerufen am 26.01.2024

Durch den immer höher werdenden Steueranteil, verbleibt Rentnern zukünftig weniger Rente im Geldbeutel. Dadurch erhöht sich auch die jeweilige Rentenlücke.

Ausblick für das Rentenniveau – erhöht sich die Rentenlücke weiter?

Wie sich das Rentenniveau zukünftig entwickelt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Laut Rentenversicherung spielen die Arbeitsmarktlage und die Entwicklung im Altersaufbau der Bevölkerung eine entscheidende Rolle. Fakt ist, irgendwer muss die Rente erwirtschaften.

Der demografische Wandel ist auch in Deutschland angekommen. In Kürze beenden große Teile der arbeitenden Bevölkerung ihr Berufsleben und erhalten eine Rente. Allerdings stehen den Rentnern immer weniger arbeitende Menschen gegenüber, die in die Rentenkasse einzahlen und Steuern abführen.

Zwar garantiert der Gesetzgeber aktuell bis zum Jahr 2025 noch ein Rentenniveau in Höhe von mindestens 48 %, aber wie sich das Rentenniveau zukünftig entwickeln wird, kann niemand voraussagen. Von einem gleichbleibenden oder gar steigenden Rentenniveau auszugehen, halte ich allerdings für naiv. Ich rechne eher mit einer steigenden Rentenlücke in den nächsten Jahren.

Würde dir deine Rente reichen oder ist deine Rentenlücke zu groß?

Du kannst heute nicht wissen, wie sich dein durchschnittliches Einkommen in deinem Leben entwickeln wird. Aber würde dir heute ungefähr 48 % deines durchschnittlichen Einkommens reichen, um gut im Ruhestand leben zu können?

Wenn du denkst, dass weniger als die Hälfte deines durchschnittlichen Einkommens nicht ausreicht und deine Rentenlücke damit zu groß ist: dann musst du aktiv werden und selbst vorsorgen.

Wie das gelingen kann, erfährst du hier im Blog.

Fazit

Die Rentenlücke – also die Differenz zwischen dem Einkommen, das du während deines Arbeitslebens verdienst, und der Rente, die du im Ruhestand erhältst – ist heute bereits sehr hoch und steigt voraussichtlich in Zukunft weiter an.

Denn die Rente ist nicht sicher, auch wenn unsere Regierung dies seit Jahrzehnten kommuniziert. Das Rentenniveau liegt aktuell nur noch bei 48 % des durchschnittlichen Einkommens. Aufgrund der Entwicklung der verschiedenen Faktoren, die die Rentenhöhe beeinflussen, gehe ich von einem weiter sinkenden Rentenniveau aus. Dadurch erhöht sich auch die Rentenlücke.

Die einzige Möglichkeit, um auch im Alter gut leben zu können, sehe ich darin, der persönlichen Rentenlücke durch eine gute Geldanlage zu begegnen. Leider wird dieses wichtige Thema in der Schule nicht unterrichtet. Und auch im Laufe des Lebens begegnet man diesem Thema höchstens zufällig. Dabei sind Investments für einen passiven (also ohne Gegenleistung) Cashflow gar nicht so schwer.

Man muss sich mit dem Thema Investieren beschäftigen und starten. Je jünger man damit beginnt, desto mehr profitiert man vom Zinseszinseffekt, kann auch mit kleinen Sparraten ein Vermögen aufbauen und damit seine Rentenlücke minimieren.

Wie man überhaupt sparen kann, berichte ich umfangreich im Bereich Wohlstand schaffen. Unter Wohlstand erhöhen stelle ich verschiedene Geldanlagen ausführlich dar.

Ich freue mich, wenn du mir dabei folgst und deine Rentenlücke durch kluge Investments verringern oder schließen kannst.

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